Der Vorortsausschuss

Der Vorortsausschuss stellt sich vor:

 

Simon Konermann

Vorortspräsident Simon Konermann (stud. theol.)

Vor 27 Jahren in Münster geboren, verbrachte ich meine Kindheit und Jugend mit meiner Großfamilie auf einem landwirtschaftlichen Betrieb am Stadtrand der Westfalenmetropole. Ich engagierte mich früh in der Jugendarbeit der katholischen Gemeinde und als Schulsprecher in der Schülervertretung am Schlaun-Gymnasium, wo ich 2010 mein Abitur gemacht habe. Danach leistete ich meinen Zivildienst für ein Jahr am Johannes-Hospiz in Münster ab.

Das Studium der Volkswirtschaftslehre führte mich dann in das Rheinland, in die schöne Bonner Perl. Dort geriet ich, wie viele von uns, über die Zimmersuche an die Unitas-Salia und fühlte mich nach wenigen Wochen schon richtig aufgehoben. Die Verwirklichung von Wissenschaft, Freundschaft und eines aufrichtigen Glaubens, den man gemeinsam mit jungen Menschen in der Eucharistie feiert und über den man offen sprechen kann, beeindruckten mich. Darüber hinaus faszinierte mich der gelebte Generationenaustausch durch das Lebensbundprinzip.

In der Unitas-Salia engagierte ich mich als Senior und je zweimal als Fuxmajor und Scriptor. Inzwischen studiere ich im 7. Semester katholische Theologie mit dem Ziel Magister theologicae und arbeite am Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn im Bereich des interdisziplinären und interreligiösen Dialogs. Über den Unitas-Verband kam ich auch zur Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV), in der ich drei Jahre als Geschäftsführer und Finanzreferent mitgearbeitet habe. Nun möchte ich meine gesammelten Erfahrungen gerne in das Amt des Vorortspräsidenten einfließen lassen.

Für das kommende Jahr möchten wir als Vorort einen engen Kontakt zu allen Aktivenvereinen aufbauen, für Transparenz und gute Vernetzung im Verband sorgen und ihn würdig nach innen und außen vertreten. Inhaltlich habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass wir uns als (angehende) Akademiker und gläubige Christen der größeren Verantwortung für unsere Gesellschaft bewusst werden und uns aktiv für unser Gemeinwesen sowie für unseren Glauben einsetzen. Der Katholikentag 2018 in Münster, an dem auch der Unitas-Verband wieder gemeinsam mit CV und KV unter dem Dach der AGV teilnehmen wird, steht unter dem Motto „Frieden suchen“. Hier werden wir uns mit der Frage befassen: „Wie lässt sich Frieden mit sich selbst, mit der Welt und mit Gott finden?“ Vielleicht können wir als Unitarier mit Solidarität und Subsidiarität ein wenig zum Frieden in der Welt beitragen.

So möchte ich konkret anregen, dass sich jeder Aktivenverein wieder für ein soziales Projekt engagiert. Wir müssen als Katholiken und besonders als Unitarier ein Forum in der Gesellschaft anbieten, auf dem man sich gesprächsbereit und zukunftsorientiert mit unserem Glauben auseinandersetzen kann. Nur so können wir uns unserer Verantwortung bewusst werden und weiterhin eine Stimme in der Gesellschaft bleiben. Ich möchte mich für das in die Salia gesetzte Vertrauen und die schon bisher erfahrene Unterstützung von vielen Seiten bedanken und freue mich auf ein spannendes und erfahrungsreiches Jahr als Euer Vorortspräsident.


Lukas Beckmann

VOS Lukas Beckmann (stud. agr.)

Ich bin 21 Jahre alt und studiere im 7. Semester Agrarwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Als katholischer Rheinländer in Troisdorf geboren und dort aufgewachsen, erreichte ich meine Hochschulreife am Collegium Josephinum in Bonn.

Da ich bereits seit Kindesbeinen an verschiedenen unitarischen Veranstaltungen teilnehmen konnte – mein Vater, mein Onkel und meine Tante sind Unitarier – und die Unitas so schon früh kennen lernte, bewarb ich mich mit jungen 18 Jahren erfolgreich für ein Zimmer im Unitas-Salia-Haus und zog zum WS 2014/15 in die Luisenstraße. Dass mein Vater, Bbr. Andreas Beckmann, zum Zeitpunkt meines Einzugs Ehrensenior der Unitas-Salia war, begünstigte eventuell die Entscheidung der Aktivitas zu meinen Gunsten. Schnell lernte ich das gemeinschaftliche Leben nach den bekannten Prinzipien zu schätzen und bin stolz seit nunmehr drei Jahren Teil dieser unitarischen Gemeinschaft zu sein. Nachdem ich bereits das Amt des Conseniors bekleidete, bin ich nun zum Vorortsschriftführer und Stellvertreter des VOP aufgestiegen.

Ich werde versuchen, den Pflichten dieses Amtes gerecht zu werden. Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffe, neben den mir bekannten Gesichtern auch zahlreiche neue kennenzulernen.


Jan-Bernd Schulze Lutum

VOS Jan-Bernd Schulze Lutum (stud. agr.)

Ich bin Jan-Bernd Schulze Lutum, bin 26 Jahre alt und aufgewachsen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meines Vaters in der kleinen Stadt Billerbeck im Westen vom Münsterland. Mein Abitur machte ich 2011 und fing im selben Jahr in Münster das Studium der Geoinformatik an. Zum Wintersemester 2014/15 wechselte ich nach Bonn und studiere nun im 7. Fachsemester Agrarwissenschaften und stehe kurz vor meinem Bachelor Abschluss.

Zur Unitas-Salia habe ich direkt zu Beginn meiner Zeit in Bonn gefunden. Bei der Zimmersuche hatte ich das Glück schon bereits „unitarischen Kontakt“ im Freundeskreis gehabt zu haben, die mir schnell ein Zimmer vermitteln konnten. Die Gemeinschaft und die unitarische Einstellung hatten mich schnell überzeugt ein Teil davon werden zu wollen und mich für diese Gemeinschaft zu engagieren. Nach Seniorat und Conseniorat werde ich in diesem Semester auch das Fuxmajorat übernehmen.

Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und darauf unseren Vorortspräsidenten und meinen Leibbursch Simon im nächsten Jahr unterstützen zu können. Außerdem hoffe ich viele Unitas-Vereine zu besuchen, neue Orte und neue Leute kennenlernen zu dürfen.


Mario Seefeldt

VOS Mario Seefeldt (stud. theol.)

Mein Name ist Mario Seefeldt und ich bin 23 Jahre alt. Geboren wurde ich mit protestantischer Konfession in Erkelenz und wuchs im 10 Kilometer entfernten Hückelhoven-Ratheim auf, welches dem westlichsten Kreis Deutschlands (Kreis Heinsberg) angehört.

Mit 13 konvertierten meine Eltern, mein kleiner Bruder und ich zum katholischen Glauben, sodass ich nach der Feier meiner ersten Kommunion die Tätigkeit als Messdiener in meiner örtlichen Gemeinde aufnahm und so meinen Glauben durch regelmäßige Messbesuche vertiefen konnte. 

Noch von Unsicherheit geprägt wie es denn nach dem Abitur weitergehen sollte, sprach ich mit meinem damaligen Latein- & Religionslehrer, unseren lb. Bbr. Thomas Rubel, der zu dieser Zeit zudem der Vertrauenslehrer meiner Stufe war. Auf seinen Rat hin begann ich mein Studium der katholischen Theologie in Bonn.

Als Alter Herr der Unitas-Salia Bonn brachte er mich schon bald in Kontakt mit der damaligen Aktivitas, sodass unser erster Kontakt mit der Unitas-Salia in einer feierlichen studentischen Exkneipe geschah. Fasziniert vom studentischen Brauchtum, den Umgang und Zusammenhalt der Bundesbrüder untereinander, egal ob jung oder alt, sowie ihr gemeinsamer Glaube, der sie fest miteinander verband, hatten mir gezeigt, dass ich ein Teil dieser Gemeinschaft werden wollte.

Meinen Deckel unterschrieb ich bei meiner ersten Verbandsveranstaltung, den Aktiventagen 2013 in Gießen, und so wurde ich Fux bei der Unitas-Salia Bonn. Nach erfolgreich abgelegter Burschenprüfung im Wintersemester 2014/15 wurde mir bereits als Neobursch die hohe Ehre zuteil, die Charge des Seniors im 336. Couleursemesters zu bekleiden. Nach darauf folgenden 2 Semestern “Auszeit” bekleidete ich die Charge des Fuxmajors.

Den Unitas-Verband durfte ich auf den vielen wunderbaren Verbandsveranstaltungen erleben, von denen ich in 8 Fachsemestern keine einzige verpasst habe. Hier traf ich viele Bundesschwestern und Bundesbrüder, die ich heute meine Freunde nennen darf. Auf der Israel Wallfahrt der AGV im Sommer 2015 kam ich zudem erstmals mit Studenten der anderen katholischen Studentenverbände (KV/CV) in Kontakt, mit denen ich zusammen Eucharistie feierte und das Heilige Land erkundete. Diesen Zusammenhalt zwischen Unitariern aus ganz Deutschland, aber auch zwischen Unitariern und den Studenten der anderen Studentenverbände, den ich dort erfuhr, möchte ich gerne in unserem Vorortsjahr bestärken.


Regamy_Thillainathan_Koeln_01

Geistlicher Beirat Pfr. Regamy Thillainathan

Ich bin am 21.04.1982 geboren und meine Heimatgemeinde ist St. Marien in Neuss. Studiert habe ich in Bonn, Pune (Indien) und Burgos. Meine Priesterweihe war am 19.06.2009 und ich wurde daraufhin Kaplan in Düsseldorf, genauer gesagt in Unter- und Oberbilk, Eller und Friedrichstadt, später in Derendorf und Pempelfort. Seit dem 15.08.2015 bin ich Diözesandirektor in Köln.

Mein Primizspruch: „Ich bin mit dir.“ – Jes 41,10 

 

 

 


Hejo

Hermann Josef Großimglinghaus, Mitglied des Vorortsausschusses


Nico Buschi

Nico Oberholthaus, Mitglied des Vorortsausschusses


 

Dr. Winfried Gottschlich, Mitglied des Vorortsausschusses